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Vorstellung englischer Bücher und Medien

The Complete Infidel's Guide to the Koran

Bild: Buchtitel The Complete Infidel Englisch: Anleitung zum Koran von einem Ungläubigen, Robert Spencer, 2009, 260 S., 13,53 EUR, ISBN 978-1-59698-104-1.

Robert Spencer ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Religionswissenschaftler, der sich vor allem mit dem Islam und dem Dschihad auseinandersetzt. Sein Buch gibt tiefe Einblicke in das islamische Denken, den Koran und die Hadithe mit vielen Zitaten von islamischen Theologen. Immer wieder vergleicht er den Koran mit biblischen Aussagen. In seinem Buch bezieht er meist sachlich und fundiert Stellung gegen den Koran und damit gegen den Islam, der sich auf Mohammed gründet. Seine Themen sind der Koran, Mohammed, Juden, Christen, Frauen und Gewalt. Er schreibt auch über Themen, die im Koran nicht erwähnt werden, die aber in der Bibel vorkommen. Spencers Englisch ist leicht verständlich. Er zeigt sich als Kenner des Islam, der auch komplizierte Zusammenhänge einfach darstellen kann. Erhältlich im Buchhandel.


 

From Seed to Fruit, Global Trends, Fruitful Practices and Emerging Issues among Muslims

Bild: Seed to fruit Edited by J. Dudley Woodberry, published by William Carey Library, USA, www.uscwm.org, www.missionbooks.org, 2008, 426 Seiten mit Material-CD, $ 20.99

Das Buch gibt als Sammlung von Texten 40 bekannter Autoren zum Thema Mission und Gemeindebau unter Muslimen in englischer Sprache einen Überblick über den Stand der Erkenntnisse, welche Methoden und Bemühungen unter Muslimen erfolgversprechend sind und welche nicht. Der erste Teil des Buches führt in die Situation der Muslime weltweit ein. Wachstumsraten bei Evangelikalen liegen weit höher als bei Muslimen. Doch es gibt noch 1.000 unerreichte muslimische Volksgruppen. 2.000 islamische Volksgruppen werden stark behindert, das Evangelium zu hören. Nur 8 Millionen Evangelikale leben unter den muslimischen Volksgruppen.
Im zweiten Teil geht es um die Praxis von Evangelisation und Gemeindebau. Das Buch leitet an, wie man nach Möglichkeit für Interessierte beten soll. Für das Wachstum der Gläubigen sei es wichtig, dass sie das christliche Leben an uns sehen und Geschichten hören. Es geht auch darum, kulturell akzeptable Wege zu finden, Sünden anzusprechen und einen reuigen Sünder wieder aufzunehmen.
Der dritte Teil behandelt Probleme und ihre Bewältigung. Verschiedene Gemeindemodelle in der islamischen Welt von traditioneller Kirche bis hin zu jesusgläubigen „Muslimen“ werden vorgestellt. Weniger als 1% der Christen der Welt haben jemals einem Muslim ihren Glauben mitgeteilt. Das Problem der Finanzen und Spenden wird angesprochen und wie sehr die Arbeit behindert werden kann, wenn Gelder falsch eingesetzt werden.
Wie ein Kreis in einem Privathaus ablaufen könnte, wird vorgestellt: eine biblische Geschichte wird frei und ohne Unterbrechung oder Kommentar erzählt und mit einer einfachen Frage beendet, um Hörer zum Nacherzählen zu bewegen. Es folgt eine Frage, um eine Diskussion oder Anwendung zu stimulieren. Das Treffen endet mit gemeinsamem Gebet. Im vierten Teil geht es um globale Trends wie die Frage, ob Islamismus Bekehrungen wahrscheinlicher macht, ob die Doppelrolle Missionar und Zeltmacher den Botschafter zerreißt und ob Leiden zum Evangelium dazugehört.
Eine 8-seitige eng beschriebene Bibliographie mit Internetquerverweisen und einem dicken Schlagwort- und Bibelzitat-Verzeichnis, Material-CD mit Powerpoint, Bildern, Graphiken und Statistiken vervollständigen das Buch. Ein Buch in Englisch mit vielen guten Anregungen.


 
Bild: CD Bibel und Koran Konkordanz

Bibel- und Koran-Konkordanz auf CD

Eine vergleichende Bibel und Koran-Konkordanz ist erhältlich bei der AG Ost-West-Dienste gGmbH. Sie enthält jeweils eine Bibel und einen Koran in Englisch und Deutsch. Das Programm macht es möglich, den Text nach Suchworten zu durchsuchen, auch Bibel und Koran gemeinsam. Die deutschen Übersetzungen stammen von Martin Luther, 1912 und von L.Ullmann, 1865. Die englischen Ausgaben sind die King James Version, 1839 und die George Sale, 1734. Erhältlich unter Aktionsgemeinschaft Ost-West-Dienste in 70327 Stuttgart, Fellbacher Str. 27, Tel. 0711-3808622, FAX: 0711-3808626, OstWestDienste@yahoo.de Preis: gegen Spende. Software läuft nur unter WIN XP oder niedriger.


 
Buchcover Love across Latitudes

Love across Latitutes, a workbook on cross-cultural marriage, Janet Fraser-Smith

Verlag AWM, 1993, 156 S., 5. rev. Druck, ISBN: 0904971058

Die Autorin erzählt beeindruckende Beispiele aus orientalisch-asiatisch und westlich bikulturellen Ehen. Fraser bietet bikulturellen Ehepartnern Verständnishilfen durch Fragen und Geschichten aus christlicher Sicht. Ein Arbeitsbuch für Partner aus verschiedenen Kulturen.


 

Neuerscheinung: Dr. Patrick Sookhdeo. Islam in Britain

Isaac Publishing, August 2005. 149 S., ca. 9.90 Euro

Dieses Buch ist die neueste Publikation des Instituts für Studien des Islams und Christentums, dessen Leiter Sookhdeo ist. Diese detaillierte Studie über die aktuelle Situation der britischen muslimischen Gesellschaft beschäftigt sich besonders mit dem wachsenden Einfluss des Islam in Medien, Erziehung, Politik, Gesetz und Finanzen. Der Autor zeigt auf, wie Großbritannien unterschwellig islamisiert wird. Der Schwerpunkt liegt darauf, welche Herausforderungen der Islam für Kirche und Gesellschaft darstellt. Damit ist dieser Bericht eine wichtige Lektüre für alle, die verstehen wollen, was bezüglich Islam in Großbritannien heute geschieht.

Bestellung bei: International Christian Bookshop, Stuttgart-Korntal, Tel.: 0711-83965-38; Email: icb@aem.de
 

Buchcover

Reaching the world in our own backyard, Rajendra K. Pillai

ISBN 1-57856-601-0, Waterbrook, 2003, 243 S., 12,90 Euro

Wie hilft man Menschen aus anderen Religionen und Kulturen, damit sie Christus kennen lernen? Nicht nur internationale Gemeinden sollten das wissen. Der Inder Rajendra K. Pillai ist als Hindu geboren und lebte im moslemischen Umfeld, bevor er Christ wurde und sich dann dieser Frage stellte. Sein Buch "Reaching the world in your backyard - a guide to building relationships with people of other faiths and cultures" ist Ergebnis seiner Studien- und Lehrtätigkeit. Hervorzuheben ist die zusammenfassende Darstellung der kulturellen Eigenarten von mehr als 50 Nationen (darunter auch der Deutschen J) mit praktischen Hinweisen, z.B. wie man sich jeweils begrüßt, einige Worte der Landessprache, ,Fettnäpfchen' und Beachtenswertes. Leider wurde die Türkei ausgelassen. Es folgt danach eine Anleitung, wie man mit Hindus, Muslimen, Juden und Buddhisten in Kontakt treten kann. Bestellung bei International Christian Books - Renate Hauer, rhauer@aem.de, Telefon: 07 11-8 39 65-38.
 
  Buchcover diversity

Intentional Diversity, crossing cross-cultural ministry relationships in your church,

Jim Lo; 112 Seiten, Wesleyan Publishing House, 2002, 9,90 €uro, ISBN: 0898272424. Bestellung bei International Christian Books - Renate Hauer, rhauer@aem.de, Telefon: 0711-83965-38.

Während die meisten Gesellschaften aus einem Mosaik mehrerer Kulturen bestehen, lassen die meisten christlichen Gemeinden diese Vielfalt vermissen. Jim Lo bietet klare und verständliche Ratschläge an, die Brücke zwischen Kulturen in einer Gemeinde zu schlagen und das auf eine Weise, die Ängste nicht aufkommen lässt. Sein erzählender Stil und seine humoristischen Anekdoten machen es dem Leser einfach, die Welt an seiner Haustür zu umarmen. Er hilft dem Leser, seine Gemeinde in den kulturübergreifenden Dienst einzuladen.
 

Denise L. Sweetnam: Kurdish Culture, A Cross-Cultural Guide.

Buch: Kurdish Culture ISBN 3-932829-94-8. 20.- Euro

Dieses 360-seitige Buch enthält Untersuchungen zur kurdischen Sprache und Kultur. Es ist im 'Verlag für Kultur und Wissenschaft Dr. Thomas Schirrmacher, Bonn' erschienen und liegt nun in der 2. Auflage vor. Es kann über den Buchhandel oder über unsere Bücherstube bezogen werden.
 

Masood, Steven. The Bible and The Qur'an  -
A Question of Integrity

The Bible and the quran

Englisch , Cumbria/England: OM Publishing, Paternoster Publishing, www.paternoster-publishing.com, 2001. Paperback, 228 Seiten. £9.99. ISBN 1-8507.8369-1

Steven Masood, ehemaliger Muslim, ist bekannt durch seine Autobiographie "Dem Licht entgegen" (in Deutsch leider vergriffen, in Türkisch und Englisch bei uns erhältlich). Er stammt aus Pakistan und gehörte zu der islamischen Sondergruppe der Ahmadiyya.

Masoods Buch richtet sich an christliche und muslimische Leser. Die Hauptstoßrichtung von Masoods Argumentation ist es, die muslimischen Vorwürfe gegen die Glaubwürdigkeit der Bibel zu entkräften. Sehr umfassend zitiert er die verschiedenen Einwände gegen die Integrität von Altem und Neuem Testament und zeigt dann jeweils auf, dass sich zu jedem dieser Einwände ganz Ähnliche, ja oft sogar schwerwiegendere Argumente für die Unvollkommenheit des Korans aufzeigen lassen. Unterschiedliche Lesarten der biblischen und koranischen Handschriften werden angesprochen. Masood geht der Behauptung nach, dass der Koran unnachahmbar sei in Inhalt, Sprache und Stil (z.B.: Sure 2,23-24; 11,13; 28:49).

Das auch für Christen sehr lesenswerte Buch schließt mit dem Ergebnis, dass die Botschaft sowohl von Bibel als auch von Koran gut und zutreffend überliefert sind. Christen und Muslime sollten nicht über die Zuverlässigkeit der heiligen Bücher streiten, sondern stattdessen zu den Inhalten kommen. Die Frage nach der Stellung des Menschen zu Gott, nach Sünde und Erlösung sollte im Mittelpunkt der Gespräche stehen.
 

Welcome Home, caring for converts from Islam, Horst B. Pietzsch

Buchcover

Life Challenge Africa 2004, 128 S., ISBN 0-9584739-1-9. 10 €
Bestellung bei LCA-South, PO BOX 23273, Claremont/Cape Town, 7735 Rep South Africa, LCA-south@lca.org.za

Wenn Muslime zum Glauben an Jesus Christus finden, erwarten sie besondere Schwierigkeiten. Es geht um den islamischen Glaubenshintergrund und die Lebensart, die eine solche Person unweigerlich mitbringt und die bearbeitet werden sollten. Einsamkeit, Verfolgung und psychischer Missbrauch werden ebenso angesprochen wie besondere dämonische Belastungen, Familienbande, Partnerfrage und finanzielle Nöte. Wie solche speziellen Hürden im Glauben genommen werden können, zeigt Pietzsch sehr anschaulich mit vielen Praxistipps auf. Man merkt sofort, er hat selbst mit solchen Menschen gearbeitet. Es fehlt nicht an Erlebnissen und Aussagen, die den Seelsorger motivieren weiterzumachen. Besonders hilfreich sind Fragen, die nach jedem der 12 kurzen Kapitel dem Leser weiteren Tiefgang verschaffen und ihm bei seinen speziellen Fragen mit Konvertiten in seiner Umgebung weiterhelfen. Nur ein ganzes Netzwerk von Christen und die Gemeinde zusammen, können diesen Christen in ihren besonderen Situationen helfen. Als Einzelner ist man schnell überfordert. Aber wie kann man das aufbauen? Anregungen finden Sie dazu im Buch. Trotz seiner Kürze behandelt es alle erdenklichen Fragen, die uns zu Konvertiten aus dem Islam einfallen können.

„Welcome Home” könnte auch in Deutschland vielen Christen helfen, die mit Asylbewerbern allgemein, aber im Besonderen mit Interessierten und Konvertiten zu tun haben. Speziell für Pastoren und Mitarbeiter in Gemeinden in Städten mit hohem Ausländeranteil wird dieses Buch eine große Hilfe sein. Da auf dem deutschen Buchmarkt zu diesem Thema keine Entsprechung zu finden ist, sollte es unbedingt übersetzt werden.
 

Book

Building Bridges, von Fouad Elias Accad, Christianity and Islam

Navpress, 1997, ISBN 08910-97953, Preis: EUR 10,87 (bei www.amazon.de)

Der Autor, ein im Libanon aufgewachsener griechisch-orthodoxer Christ, starb 1994. Erfolglosigkeit in der Mission unter Muslimen führt er auf die mangelnde Bereitschaft zurück, sich den Muslimen anzupassen. Unter dem Namen Kontextualisierung sind manche extreme synkretistische Entwicklungen in der Mission zu beobachten. Der Autor befürwortet z.B., dass Christen in islamischen Ländern vor ihrer Anbetungsstätte eine Waschvorrichtung bauen, wie sie Muslime benützen.

Accads Buch ist eine praktische Anleitung in sieben Schritten, wie Christen unter Verwendung des Korans und der Bibel Muslime zu Christus führen können. Der Autor verspricht bei richtiger Anwendung des Konzepts 80%igen Erfolg. Das ist wohl auch die Gefahr des Buches: eine Methode, die zum sicheren Erfolg führen soll. Wie bei jedem intensiven Einsatz des Koran in der Evangelisation bleibt das Problem, wann und wie klar werden kann, dass der Koran seine Autorität, die ihm vorher im Gespräch gewissermaßen zugebilligt wurde, verlieren soll. Außerdem wird in Europa der Gebrauch von Koranzitaten im Gespräch nicht bei jedem Muslim hilfreich sein. Denn unter den Muslimen leben viele praktizierende Atheisten. Dazu kommen die im Islam wenig gebildeten Muslime, besonders unter den Türken, die selbst den Koran noch nie gelesen haben und ihn nur vom Hörensagen kennen. Unter ihnen wird ein Koraneinsatz kaum von Nutzen sein.

Hilfreich sind Accad's kulturellen Tipps und Einblicke, die er nebenbei erzählt. So rät der Autor zum Beispiel, vor der Verkündigung des Evangeliums erst eine gute freundliche Beziehung zu einem Muslim aufzubauen.
 

Book

Cross-Cultural Conflict: Building Relationships for Effective Ministry

Duane H. Elmer; Kart., 190 Seiten, Intervarsity Press; January 1994, ISBN: 0830816577, Englisch, Preis: EUR 11,41 (bei www.amazon.de)

Elmer ist Professor für Internationale Studien an der Trinity Evangelical Divinity School in Deerfeld, Illinois, USA. In diesem englischsprachigen Buch geht es um Konfliktlösungen mit Menschen einer anderen Kultur. Besonders wenn es zwischen Menschen aus westlichen Kulturen und aus Schamkulturen zu Konflikten kommt, gibt es leicht Missverständnisse. Vorgehensweisen müssen neu überdacht werden. Der Autor stellt dem Leser viele Beispiele aus einer ganzen Anzahl von Ländern vor Augen, die seine Ratschläge sehr anschaulich untermalen. Sein abschließender Tipp ist, dass wir demütig genug sein sollten, uns einzugestehen: Gott ist nicht begrenzt auf unsere westliche Kultur und westliche Vorgehensweise. Nicht ausschließlich wir haben den richtigen Einblick in das, was richtig und falsch ist. Menschen aus verschiedenen Kulturen, die der Bibel folgen, brauchen einander, um sie richtig zu verstehen. Jesus hat uns nicht nur mit Mt 18,15-17 die liebevolle direkte Konfrontation als Möglichkeit gegeben, gestörte Beziehungen durch eine Korrektur zu erneuern. Er selbst hat viele verschiedene indirekte Methoden angewandt, um bereits im Vorfeld diese Korrektur zu ermöglichen: den Vermittler, Hilfe in Anspruch nehmen und das Erzählen von Geschichten, Gleichnissen, Rätseln und Sprichwörtern...
In Deutschland wird "Cross-Cultural Conflict" besonders für Gemeinden hilfreich sein, in denen viele Ausländer angesiedelt sind und bei Christen, die Menschen nichtwestlicher Herkunft mit dem Evangelium erreichen wollen.
 

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