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Berufung erlebt – Berufung erleben!

Bild: Läufer
Unterwegs beim Stadtlauf in Frankfurt

Wenn Gott Christen in einen Dienst ruft, dann zählen nicht zuerst gute Zeugnisnoten oder berufliche Qualifikation. Aus einer internen Umfrage unter Mitarbeitern geben wir Einblick, wie sie Berufung erlebt haben

Unser Gebet ist, dass Gott Sie als Leser durch die folgenden Aussagen anspricht und Sie ermutigt, sich in Ihrem Dienst für Muslime (auch in der Fürbitte und in der Unterstützung von Mitarbeitern) weiterhin einzusetzen, oder dass Sie sich neu von Gott in eine solche Aufgabe rufen lassen.

Warum weiß ich mich zum Dienst unter Muslimen berufen?

Gott ruft auf individuelle Weise und ermutigt zu einem Dienst. Einige aneinander gereihte Antworten der Mitarbeiter:

Wir fragten unsere Mitarbeiter darüber hinaus, welche Umstände, welche Menschen, welche Begegnungen an der Berufung besonders beteiligt waren:

Bild: Moschee

Beachtlich viele zählten Begegnungen mit Muslimen zu den Umständen ihrer Berufung:

Bild: Ulmer Münster
Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt

Welche Rolle spielte die eigene Gemeinde? Die Antworten fallen hier sehr unterschiedlich aus:

Diese Erfahrungen spiegeln den Gemeindealltag wider. Wie gut wäre es doch, wenn sich Verantwortliche der Gemeinde aktiver an der Wegfindung und der Begleitung eines Gemeindeglieds beteiligen, das sich berufen weiß, kulturübergreifend zu arbeiten. Es kann aber auch so sein, dass sich jemand berufen fühlt und außer Acht lässt, was seine Gemeindeleitung (Älteste) denkt und in welcher Weise sie den weiteren Weg durch Gebet, Rat und Unterstützung begleiten möchte.

Bei der Frage, von wem die Mitarbeiter in der Arbeit unter Muslimen viel lernen konnten, zeigt sich, dass es weniger die guten Fachbücher oder Seminare waren, sondern vor allem geistliche Leiter, erfahrene Kollegen oder Mitarbeiter anderer Werke. Natürlich spielt Jesus als Vorbild eine unübertroffene Rolle. Manche haben es sehr geschätzt, wenn sie z.B. von türkischen Mitarbeitern lernen konnten. Außerdem lernten sie viel durch die Praxis im Umgang mit Muslimen und durchaus auch von ihnen.

Bild: Stadtlauf Frankfurt
72.000 Läufer an Stadtlauf beteiligt - wo sind die 72.000 Boten der Liebe Gottes?

Viele der zuvor genannten Herausforderungen sind auch heute noch top-aktuell: Bei all ihrer Religiosität - Muslime kennen Gottes Angebot der Versöhnung durch Jesus Christus nicht! Noch immer ist die Zahl derer, die Muslimen das Evangelium weitersagen, im Vergleich zur Größe der Herausforderung viel zu gering - auch hier in Europa! Vor allem: Der lebendige Gott liebt die Muslime und will uns als Boten seiner Liebe einsetzen.


Orientierung 2010-03; 10.07.2010

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