Beispielgeschichte: Brunnenvergiftung - ein Argument gegen Bibelfälschung
Auf dem Land eines Großgrundbesitzers wurde eine Wasserquelle entdeckt.
Die Quelle hatte eine große Schüttung und lag ganz in der Nähe einer großen Karawanenstraße. Der Besitzer ließ als gutes Werk die Quelle einfassen und mit einem schön verzierten Wasserhahn versehen.
Nach dem Abschluss der Arbeiten begutachtete der Großgrundbesitzer den neuen Brunnen. Vom Geschmack des Wassers völlig angetan, ließ er ein Schild über dem Brunnen anbringen: „Hier findet Ihr Leben. Dieses reine vorzügliche Wasser bringt Euch Leben. Wer von diesem Wasser trinkt, wird in Ewigkeit nicht mehr dürsten. Ohne Geld soll jeder davon kosten.”
Ein, zwei Jahre vergingen, und ob es nun durch ein Erdbeben geschah oder aus einem anderen Grund, man weiß es nicht: das Wasser wurde ungenießbar, ja giftig. Wer davon trank, starb unweigerlich. Aber das Schlimmste daran war: weder die Quelle wurde versiegelt noch wurde das Schild darüber gegen ein Warnschild ausgetauscht. - Wie sollen wir einen solchen Großgrundbesitzer beurteilen? (CF)
