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Rund 1.000 Christen unter 50.000 Flüchtlingen evangelistisch aktiv

Holland als Vorbild. Bericht über die Konferenz für Flüchtlingsarbeit vom 23. bis 25.09.2005

Die Christen in Deutschland schöpfen die missionarischen Chancen unter den rund eine Million Asylbewerbern nur unzureichend aus. Dies war u.a. ein Fazit der mittlerweile dritten Konferenz für Flüchtlingsarbeit. Die 35 Teilnehmer kamen aus ganz unterschiedlichen Gemeinden und hatten doch ein gemeinsames Anliegen: den Asylbewerbern in Deutschland das Evangelium zu bringen.

Große Offenheit

Durch die verschiedenen Seminare und Austauschrunden wurde immer wieder eines deutlich: Viele Flüchtlinge sind offen für die christliche Botschaft. Asylbewerber freuen sich, wenn sie von Deutschen besucht und zu Veranstaltungen eingeladen werden.

Nachahmenswert

Einer der Höhepunkte dieses Wochenendes war das Referat des Direktors der niederländischen Missionsorganisation GAVE, Marco Vermin. Er nahm die Teilnehmer mit hinein in einen spannenden Bericht darüber, was Gott in den letzten Jahren in Holland getan hat. Dort sind inzwischen etwa 1.000 Christen missionarisch unter den rund 50.000 Flüchtlingen aktiv. Vergleichsweise sind es in Deutschland wesentlich weniger Christen, die sich auf diesem Gebiet engagieren. Für viele Teilnehmer war das Referat ein Ansporn und eine Ermutigung, um für weitere Christen in Deutschland zu beten, die bereit sind, sich an der Mission unter Asylbewerbern zu beteiligen.

Missionarische Chancen

Durch die Erfahrungsberichte der Teilnehmer wurde wieder deutlich, wie viele kreative Möglichkeiten es gibt, Asylbewerbern das Evangelium zu bringen.

Um in Zukunft noch mehr Christen für diese Möglichkeiten zu gewinnen, sind für das nächste Jahr verschiedene regionale Konferenzen geplant.


Orientierung 2005-05, 28.11.2005
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