Wer ist der Orientdienst?
1963 wurde der Orientdienst von Pfarrer Willi Höpfner mit dem Ziel gegründet, orientalische Arbeitnehmer und Studenten mit dem Evangelium bekannt zu machen und christliche Gemeinden für diese Aufgabe zu schulen. Heute beschäftigt der Orientdienst über 20 Mitarbeiter. Zu diesem Team gehören auch Orientalen, die sich aus dem Islam heraus zu Jesus Christus wandten. Der Orientdienst hat seinen Sitz in Wiesbaden; seine Mitarbeiter wohnen und arbeiten in verschiedenen Regionen Deutschlands. Als freies Missionswerk auf der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz arbeitet der Orientdienst eng mit Gemeinden verschiedener Prägung und mit anderen christlichen Werken zusammen. Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen. Die Arbeit des Orientdienstes wird ermöglicht durch Zuschüsse von Kirchen, Missionswerken und vor allem durch die Spenden einzelner Christen.
Eine große Verantwortung
Allein in Westeuropa leben heute ca. 12 Mio. Muslime. Viele von ihnen kommen aus Ländern, in denen die Botschaft von Jesus Christus nur unter schwierigsten Bedingungen verkündet werden kann. In Deutschland wohnen 3 Mio. Muslime, die Mehrheit unter ihnen sind Türken oder Kurden aus der Türkei. Gott hat der Gemeinde Jesu in Europa eine große Verantwortung für diese Menschen gegeben. Viele Christen werden jedoch angesichts der Muslime unter uns von Unkenntnis und Angst bestimmt. Manche Fragen tauchen auf:- Was unterscheidet den Islam vom christlichen Glauben?
- Welche kulturellen Hintergründe müssen wir bei der Begegnung mit Muslimen berücksichtigen?
- Wie können wir unseren muslimischen Nachbarn das Evangelium weitersagen?
- Der Orientdienst möchte Gemeinden in ihrem Dienst an Muslimen anleiten und unterstützen -
Arbeitsbereiche des Orientdienstes
Evangelisation und Gemeindebau unter Orientalen
Beratung von Gemeinden und Seminare
Radiosendungen in Türkisch und Kurdisch
Familienkonferenzen für Orientalen
Zeitschrift "Orientierung"
Import und Herstellung von Literatur und Kassetten
